SCR OPTI-WOCHE 2010

Montag 16.08. bis Freitag 20.08.2010
Klaus Prtak berichtet:

Veranstalter: SU-YCSJ und Lieses Optizentrale
Teilnehmer: Bis zu 14 Kinder von 6 bis 14 Jahren

Wie viele Wenden und Halsen kann man in einer Minute unterbringen? Unglaublich viele, wenn die Bedingungen „passen“. Ringelspiel nach 3 Minuten beim ersten Versuch, mit halbem Wind, eine Boje in 20m Entfernung zu erreichen.

Spätestens jetzt hat der Spaß aufgehört. Was jetzt folgt ist für unsere 6 Segeleleven konzentriertes Arbeiten mit dem OPTI. Man hört nur mehr die Stimmen von Liese, Tanja und Toni die mit viel Geduld versuchen die ersten praktischen Anweisungen zu geben.

Abgesehen von den Kindern, die bereits 2 OPTI Kurse besucht haben und trotzdem eine Anlaufzeit benötigten, zeigen sich auch bei unseren Kindern die ersten Talente. Es funktioniert tatsächlich, wenn man das befolgt was man zugerufen bekommt.

Die ersten Tränen sind unvermeidlich. Doch das Hadern nützt nichts. Da müssen alle durch. Kein Meister fällt vom Himmel. Auch ganz Große haben sich mit Tränen in den Augen die ersten Sporen verdienen müssen.

Nach und nach stellt sich das wichtigste Erfolgserlebnis bei allen ein. Das Boot ist steuerbar und bewegt sich tatsächlich in die gewünschte Richtung. Man sieht den Kindern den Stolz, sogar über eine größere Distanz, an. Auf einmal hat es Klick gemacht.

Am Ende der Woche gibt es eine Abschlussregatta. Wie zu erwarten war, haben sich die OPTI-erfahrenen Kinder die Pokale abgeholt. Kinder, die bis zu 5 Wochen im Jahr segeln. Der 4.te Platz ging an Nina und der 5. Platz an Clemens. Beide aus unserem Team und nach einer praktischen Ausbildungszeit von insgesamt ca. 8-10 Stunden im Boot. Da kann man nur staunen und herzlichst gratulieren.

Alle Kinder hatten Spaß in dieser Woche und bleiben motiviert. Jetzt liegt es an uns allen die Kinder weiter zu fördern. Der erste Schritt war bereits erfolgreich.

Die Rückfahrt mit dem Schlauchboot hat ebenfalls gefallen. Wir haben uns über die OPTI-Woche unterhalten und sind nach 45 Minuten Fahrt, ohne Magensausen, wohlbehalten in Rust angekommen.

Ein besonderes Lob an die beiden beherzten Motorbootfreunde, Paul Sarang und Erwin Thiel, für die Reinigung des Einbautanks. So war es möglich, ohne Motoraussetzer, die Fahrstrecke Rust-Jois-Rust zurückzulegen.

KDP